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Wlodzimierz Kaluza |
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Erstens, nicht die Bewohner von Jedwabne haben die
Juden dort verbrannt, sondern die Deutschen
Besatzungstruppen, was aus dem Fund der deutschen
Munition (89 Patronenhülsen) und vielen Aussagen von
Augenzeugen deutlich hervorgeht.
Zweitens, nicht 1600 Juden wurden getötet, sondern
zwischen 150 und 200, wie nach der Teilexhumierung
geschätzt wird. Die volle Exhumierung haben die Juden
aus "religiösen Gründen" verhindert!
Drittens, was sicher am wenigsten wichtig ist,
Jedwabne ist eine Kleinstadt und nicht ein Dorf.
Wie eine Zeitschrift, die als seriös gelten mag,
drei solche Fehler in einem Satz machen kann, ist mir ein
Rätsel.
Die mysteriöse Zahl 1600 wurde durch den jüdischen
Autor des Buches "Die Nachbarn" J.T.Gross aufgrund
von Erzählungen zweier jüdischer "Augenzeugen", die in
der kritischen Zeit gar nicht in der Stadt Jedwabne
anwesend waren, weiterverbreitet! Einer dieser Zeugen
behauptet, dass damals 3300 Juden in dem Ort zum Opfer
gefallen sind, und der andere, dass es dort 1600 Tote
gab. In dieser Zeit haben in der Stadt insgesamt nicht
mehr als 2100 Einwohner, davon mehrheitlich Polen,
gelebt. Heute werden weder die neuesten Untersuchungen
am Tatort, noch die Aussagen von anderen Augenzeugen,
noch die historischen Fakten, wie z.B. der bekannte
Kommissarbefehl, durch manche Zeitungen und die jüdischen
Organisationen akzeptiert. Man hat sich eben auf die
mysteriöse Zahl 1600 Opfer festgelegt, weil die
wahrscheinlich deutlich mehr Schreck erzeugen kann, als
aktuell geschätzte 150 bis 200.
Einige Zeitungen können auch, trotz der Tatsache, dass
deutsche Patronenhülsen reichlich am Tatort
gefunden wurden, nicht von den Anschuldigungen gegen
Polen absehen. Der jüdische Professor Norman G.
Finkelstein, Autor des Buches "The Holocaust
Industry", behauptet, dass diese falschen
Anschuldigungen gegen Polen lediglich der
Erpressungsstrategie dienen. Jetzt, nach den
Entschädigungen, die die Juden von den Deutschen und
vor kurzem von den Schweizern bekommen haben, ist Polen
an der Reihe. Deshalb bastelt man fleißig an einem
neuen, schlechten Image für Polen. Daher will man auch
den Polen die Rolle der Mittäter in die Schuhe
schieben, obwohl die historischen Fakten eindeutig auf
die Polen als die ersten Opfer des Weltkrieges zeigen. In
der Zeit, als die Deutschen einen jüdischen Staat in
Ostpolen planten, was aus den Aussagen von Adolf
Eichmann (siehe Hannah Arendt's Buch "Eichmann in
Jerusalem") eindeutig hervorgeht, und gleichzeitig
mehrere Tausend polnische Intelektuelle ermordet
haben, in dieser Zeit haben sehr viele Juden im
Sowjetisch besetzten Teil Polens aktiv mit der sowjetischen
NKVD zusammen an der Ausrottung der polnischen
Intelektuellen dort gearbeitet! Heute können wir eine
neue Version der Zusammenarbeit beobachten. Heute geht
es um einfachen Rufmord!
Die Fakten in der Jedwabne Affäre sehen aber anders
aus. Aus vielen Zeugenaussagen geht hervor, dass
einige Polen durch die Deutschen dazu gezwungen wurden
die jüdische Gruppe in der Stadtmitte zu bewachen und
später die Kolonne von der Stadtmitte zu der Scheune
mitzueskortieren. Diese Zwangsmithilfe hat dazu
geführt, dass einige Polen im Jahre 1949 vor Gericht
gestellt wurden. Die kommunistischen Geheimdienste
(UB) haben nach Foltern im Jahr 1949 zwar 23 Personen
vor Gericht gestellt, aber verurteilt wegen Mithilfe
wurden lediglich 12. Alle haben
auch schon während des Prozesses im Jahr 1949 vor dem
Gericht bekräftigt, dass die Aussagen in
Untersuchungshaft durch Folter und Erpressung
erzwungen wurden. Nebenbei bemerkt wurden alle Personen
nach dem Zusammenbruch des stalinistischen Systems im
Jahre 1956 rehabilitiert. Nicht ohne Bedeutung für die
ganze Angelegenheit ist, dass direkt nach dem
2.Weltkrieg Bürger jüdischer Abstammung die Spitze des
kommunistischen Staats-, Partei- und Terrorapparates
in der Hand hatten, was auch reichlich in der
historischen Literatur belegt wird. Es gab damals also
keinen Grund, die Geschichte zu vertuschen. Die
Aussagen der zwei jüdischen "Augenzeugen" waren jedoch so
unglaubwürdig, daß sogar dieses Gericht sich gezwungen
sah, die 11 Angeklagten freizusprechen.
Ich frage mich, wie es möglich sein kann, dass "Der
Spiegel" in der Lage ist solche Artikel zu
veröffentlichen, die eindeutig falsche Aussagen und
Lügen beinhalten. Diese antipolnischen Lügen in einer
deutschen Zeitschrift sind besonders bitter, wenn man
das Leid betrachtet, das die Deutschen den Polen im
letzten Jahrhundert angetan haben. Es ist an der Zeit,
von der deutschen Seite ein anderes Verhalten
einzufordern.
Ich hoffe, Sie werden diese Klarstellung publizieren.
Mit freundlichen Grüßen
PS.
Mehr Informationen über den Mord in Jedwabne und über die Lügenkampagne gegen Polen kan man unter der Adresse:
Wlodzimierz Kaluza, , 2001-07-27
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